Gut vorbereitet für den Krisenfall
Oberwil, 4. Juni 2026 – Wie gut sind die Gemeinden des Leimentals auf ausserordentliche Lagen vorbereitet? Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden gemeinsam mit dem Regionalen Krisenstab Leimental an einer Informationsveranstaltung zur Krisenvorsorge und Krisenbewältigung.
Stabschef Jens Schindelholz erläuterte die politische Struktur des Verbunds Bevölkerungsschutz Leimental (VBZL) und zeigte auf, wie die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Krisenstab und Partnerorganisationen im Ereignis- und Krisenfall organisiert ist.
Weiter wurden die rechtlichen Grundlagen für das Handeln in ausserordentlichen Lagen vorgestellt. Dabei wurde aufgezeigt, welche Kompetenzen und Verantwortlichkeiten den Behörden und Einsatzorganisationen in Krisensituationen zukommen.
Über die Bedeutung einer klaren und koordinierten Kommunikation informierte Stephanie Weiss. Sie zeigte auf, welche Herausforderungen die Krisenkommunikation mit sich bringt und wie Gemeinden die Bevölkerung auch in ausserordentlichen Situationen verlässlich informieren können.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Risikoanalyse für das Leimental. Zudem präsentierte Felix Seiler das Konzept der regionalen Zivilschutz-Notunterkünfte und erläuterte deren Bedeutung für die Bewältigung von Krisenlagen.
Als nächster Schritt soll gemeinsam mit ein bis zwei Gemeindevertretungen ein regionales Kommunikationskonzept erarbeitet werden. Zudem ist – vorbehaltlich der verfügbaren finanziellen Mittel – für das Jahr 2027 die Durchführung eines Kurses für Krisenkommunikation mit dem MAZ geplant.
Mit dem Austausch und der gemeinsamen Planung stärkt der Regionale Krisenstab Leimental die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und schafft wichtige Voraussetzungen für eine wirksame Bewältigung künftiger Krisenereignisse.